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24.09.2017

Nachbericht: Klarer Auswärtssieg in Warnemünde

Die Helios Grizzlys Giesen konnten sich nach 72 Minuten Spielzeit vor 420 Zuschauern mit 3:0 beim Aufsteiger aus Warnemünde durchsetzen. Zum besten Grizzlys-Spieler des Spiels wurde Zuspieler Marcin Kapusniak gewählt. Die Grizzlys klettern auf Platz acht in der Tabelle

Für die Mannschaft, die Verantwortlichen und einigen Fans ging es schon früh auf den Weg nach Warnemünde. Nach der Auftaktniederlage in der Vorwoche gegen Essen, sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Doch nach einer Stunde im Stau landete der Grizzlys-Tross leicht verspätet in der OSPA-Arena. Die Spieler mussten sich etwas schneller erwärmen und ins Spiel finden wie gewohnt.

Die Helios Grizzlys Giesen starteten etwas nervös in die Partie und liefen einem 2-Punkte-Rückstand hinterher. Durch gute Aufschlagserien von Marius Appel und Gjoko Josifov, die den Gegner in der Annahme mächtig ins Schwimmen brachten, wendete sich allerdings das Blatt. Im Zuspiel zog Marcin Kapusniak die Fäden und bekam den Vorrang vor Stefan Thiel, der in der Vorwoche gut aufspielte, aber das Blatt gegen Essen auch nicht ins Positive wenden konnte. Kapusniak suchte immer wieder erfolgreich seine Abnehmer auf den Außenpositionen und fand sie mit Milan Hrinak und Marius Appel mehrmals erfolgreich. Auch der in der Vorwoche etwas wenig eingesetzte Mittelangriff bekam seine Bälle und verwerte diese fast hundertprozentig. Robert Schramm und Gjoko Josifov ließen dem Aufsteiger aus Warnemünde hier keine Chance in der Abwehr an die Bälle zu kommen. Auf der Liberoposition kam Marcel Fode zum Einsatz und machte seine Sache in der Annahme und Abwehr extrem gut. Robert Schramm servierte beim 13:10 für die Grizzlys fünfmal hintereinander, so dass die Führung der Grizzlys auf 18:10 Anwuchs. Beim Stand von 20:11 für die Grizzlys nahm Warnemündes Trainer Christian Hinze seine zweite Auszeit, um die Heimmannschaft noch einmal wachzurütteln. Das half nur kurz, denn nach der Auszeit von Grizzlys-Trainer Itamar Stein bei 22:16 spielten die Grizzlys den ersten Satz mit erfolgreichen Punkten über Grizzlys-Kapitän Hauke Wagner nach Hause. 25:18 hieß es am Ende für die Grizzlys.

Satz zwei sollte deutlich spannender werden. Hier hatte Warnemünde durchgängig die Nase vorne. Die Grizzlys gelangen zu wenige Punktserien. Warnemünde wurde jetzt sowohl im Angriff als auch im Block stabiler und die Grizzlys mussten sich was überlegen. Nach zwei Auszeiten von Grizzlys-Trainer Itamar Stein musste eine Auswechslung die Wende bringen. Beim Stand von 19:20 brachte Stein Außenangreifer Maximilian Ströbl zum Aufschlag, der eine Serie von 6:1 Punkten beisteuerte. Wahnsinn, wie der Satz noch zum 25:21 gedreht werden konnte.

Das war der Genickbruch für Warnemünde. Im dritten Satz gelang den Gastgebern nicht mehr viel. Früh führten die Grizzlys nach konzentriertem Spiel mit 6:3 und 14:7. Bei den Grizzlys funktionierte vieles. Die Aufschläge waren druckvoll und die Angriffe konsequent. Zudem wirkte die Annahme der Grizzlys, um die beiden Liberos André Illmer und Marcel Fode sehr stabil. Auch die drei Einwechslungen von Maximilian Ströbl, Henrik Behmenburg und Stefan Thiel führten zu keinem Bruch im Spiel. Mit einem klaren 25:15 konnten die Grizzlys auch den dritten Satz gewinnen und einen glatten 3:0 Sieg im ersten Auswärtsspiel feiern.

Grizzlys-Trainer Itamar Stein war glücklich über den ersten Dreier: "Es war wichtig für den Kopf der Spieler, dass wir das Spiel so klar gewinnen konnten. Jetzt müssen wir weiter gut arbeiten und das Heimspiel gegen Delbrück ähnlich engagiert angehen."

Auch der Sportliche Leiter, Sascha Kucera, war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben eine Reaktion auf die Niederlage gegen Essen gezeigt. Das war wichtig. Für mich war heute Maximilian Ströbl der MVP. Er hat die Wende in Satz 2 gebracht und das Spiel entscheidend geprägt".

Am kommenden Samstag geht es für die Grizzlys in der heimischen Volksbank-Arena um Wiedergutmachung. Gegen die DjK Delbrück sollen die ersten Heimpunkte eingefahren werden.

(cb)