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12.02.2018

Fünfsatzkrimi der HELIOS GRIZZLYS gegen Lindow

Stark in der Abwehr: Maximilian Ströbl (liegend) hält den Ball im Spiel

Unsere HELIOS GRIZZLYS Giesen konnten sich am Samstag nach mehr als zwei Stunden Spielzeit vor über 450 Zuschauern in der Hildesheimer Volksbank-ARENA knapp mit 3:2 (25:20; 23:25; 25:20; 24:26; 15:13) gegen das Top-Team vom SV Lindow-Gransee durchsetzen. Zum besten Grizzlys-Spieler wurde bereits zum siebten Mal in dieser Saison Zuspieler Stefan Thiel gewählt. Die HELIOS GRIZZLYS klettern nach dem siebten Sieg in Folge auf Platz drei.

Es sollte für die Mannschaft um HELIOS GRIZZLYS-Trainer Itamar Stein ein intensives Heimspiel werden. Die HELIOS GRIZZLYS Giesen erspielten sich jeweils eine Satzführung. Diese gaben sie jedoch wieder ab und konnten am Ende den fünften Satz nach engem Spiel für sich entscheiden

HELIOS GRIZZLYS-Trainer Itamar startete im ersten Satz mit Zuspieler Stefan Thiel, Diagonalangreifer Hauke Wagner, den beiden Mittelangreifern Anderson Grossi und Robert Schramm sowie Libero Marcel Fode und den beiden Außenangreifern Marius Appel und Milan Hrinak. Seine Stammformation der letzten Spiele begann konzentriert. Zu Beginn wechselte der Aufschlag regelmäßig. Auf Seiten der HELIOS GRIZZLYS Giesen waren es vor allem Anderson über den Mittelangriff und Milan Hrinak und Marius Appel über die Außenpositionen, die die Punkte beisteuerten. Der mit einem grippalen Infekt ins Spiel gegangene Mannschaftsführer Hauke Wagner steuerte ebenfalls Punkte zur knappen zwischenzeitlichen 12:11 Führung bei. Erst bei einer Aufschlagserie von Robert Schramm konnte sich das Team von Itamar Stein auf 16:11 absetzen. Diese Führung hielten die HELIOS GRIZZLYS bis zum Schluss und gewannen den ersten Satz mit 25:20.

Im zweiten Abschnitt zeigten beide Teams, dass sie zu Recht im oberen Drittel der Tabelle stehen. Immer wieder waren es spektakuläre Abwehraktionen der Liberos auf beiden Seiten, die das Spiel in die Länge zogen und spannend machten. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, daher lief es auf ein knappes Satzfinale hinaus. Hier waren es die HELIOS GRIZZLYS, die die entscheidenden Fehler machte. Zweimal scheiterte die Annahme und einmal wurde der Angriff ins Aus gesetzt. Die eingewechselten Marcin Kapusniak, Luis Vega und Henrik Behmenburg konnten am Ende den 21:24-Rückstand nicht mehr drehen. Am Ende hieß es 23:25 aus Sicht der HELIOS GRIZZLYS.

In Satz drei lief es für die HELIOS GRIZZLYS und ihre Fans wieder nach Maß. Hauke Wagner bescherte dem Team mit vier wuchtigen Aufschlägen in Folge eine frühe 6:2 Führung. In der Folge setzte Zuspieler Stefan Thiel immer wieder seine Angreifer Marius Appel und Luis Vega aus dem Hinterfeld erfolgreich ein. Auch zwei Auszeiten von Gästetrainer Jan-Philipp Marks änderten bis zum Schluss nichts an dem Vier-Punkte-Vorsprung. Am Ende war es dann Luis „Ricky“ Vega, der den letzten Ball krachend im Feld der Lindower unterbrachte. Erneut hieß es 25:20 für die HELIOS GRIZZLYS.

Der vierte Abschnitt begann kurios und ging auch so weiter. Die HELIOS GRIZZLYS lagen nach den ersten sieben gespielten Punkten mit 0:7 hinten. Trainer Itamar Stein hatte zu dem Zeitpunkt schon mit Milan Hrinak, Stefan Thiel und Maximilian Ströbl drei neue Spieler gebarcht und eine Auszeit genommen. Zudem wechselte er den Libero. Für Marcel Fode kam André Illmer zum Einsatz. Die HELIOS GRIZZLYS fingen sich und beim Stand von 5:10 half eine knappe Entscheidung der Schiedsrichter, dass sich die Gäste selbst aus der Ruhe brachten. Eine gelbe und eine rote Karten sorgten dabei zusätzlich für mächtig Aufregung. Die Hausherren liefen  zur Mitte des Satzes nur noch einem knappen Rückstand hinterher und schafften sogar durch Wahnsinns-Blockaktionen von Anderson, Robert Schramm sowie von Marius Appel die 24:22-Führung am Ende des Satzes. Doch zwei Matchbälle konnte das Team von Trainer Itamar Stein nicht nutzen, so dass der Satz mit 24:26 an die Gäste aus Brandenburg ging.

Der entscheidende Satz hatte es in sich. Die Zuschauer fieberten die letzten zwanzig Minuten unheimlich mit ihrem Team und machten eine riesige Stimmung. Zwischenzeitlich sah es nach einem 1:4 und 7:10-Rückstand schon nach einer Niederlage der HELIOS GRIZZLYS aus. Pünktlich zum Satzende waren es die entscheidenden Aufschläge von Maximilian Ströbl und vor allem Robert Schramm sowie die Blocks von Anderson und Mannschaftskapitän Hauke Wagner, die das Spiel kippten. Über den Zwischenstand von 13:13 sicherten sich die HELIOS GRIZZLYS am Ende mit 15:13 knapp den Sieg.

„Meine Mannschaft hat das sehr gut gemacht und immer dagegengehalten. Wir konnten mit dem Sieg Lindow weiter auf Abstand halten. Das war unser Ziel“, so Trainer Itamar Stein nach dem Spiel.

Nach einem fast perfekten Rückrundenstart klettern die HELIOS GRIZZLYS weiter auf Platz drei. Die beiden führenden Mannschaften vom VCO Berlin und vom CV Mitteldeutschland gewannen Ihre Spiele und setzen sich weiter auf Platz eins und zwei fest. Die Verfolger aus Moers und Essen ließen Federn.

Am kommenden Samstag müssen die HELIOS GRIZZLYS Giesen zum Auswärtsspiel zum TVA Hürth und wollen dort weitere Punkte mitnehmen.

Das Vorspiel zum Doppelspieltag der HELIOS GRIZZLYS Giesen in der Hildesheimer Volksbank-ARENA bestritten schon am Nachmittag die Damen vom MTV 48 Hildesheim und dem VfL Oyte II. Der MTV 48 Hildesheim konnte dabei vor knapp 150 Zuschauern das Spiel gegen den Tabellenführer aus Aligse mit 3:0 gewinnen.

(cb)