TSV Giesen GRIZZLYS

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24.04.2018

HELIOS GRIZZLYS steigen auf

Unsere HELIOS GRIZZLYS Giesen konnten am Samstag nach 80 Minuten Spielzeit vor mehr als 1400 Zuschauern in der Hildesheimer Volksbank-ARENA souverän mit 3:0 (25:18; 25:18; 25:22) gegen den USC Braunschweig gewinnen. Zum besten GRIZZLYS-Spieler wurde Libero Marcel Fode gewählt. Die HELIOS GRIZZLYS sichern sich damit am Ende der Saison Platz drei und qualifizieren sich damit sportlich für die 1. Bundesliga.

„Wir wollten unbedingt gewinnen und unseren Fans am letzten Spieltag noch mal guten Volleyball zeigen“, freute sich HELIOS GRIZZLYS-Kapitän Hauke Wagner nach dem Sieg.

GRIZZLYS-Trainer Itamar Stein startete gegen den USC Braunschweig nach der Handerletzung von Henrik Behmenburg erneut mit dem Duo Robert Schramm und Gjoko Josifov auf der Mittelposition. Dazu kamen Zuspieler Marcin Kapusniak und die Außenangreifer Marius Appel sowie Milan Hrinak. Kapitän Hauke Wagner als Diagonalspieler und Libero Marcel Fode gingen ebenfalls in die entscheidende Partie um Platz drei. Nach den letzten Siegen, wollte sich das Team Platz drei und damit die sportliche Qualifikation für das Volleyball-Oberhaus nicht mehr nehmen lassen.

Die über 1400 Zuschauer in der stimmungsvollen Hildesheimer Volksbank-ARENA gingen von Anfang an mit und wollten mit der Mannschaft die holprig startende Saison erfolgreich enden lassen. Von Beginn an wirkten die HELIOS GRIZZLYS hellwach, konnten sich aber erst zur Mitte des Satzes nach zwei guten Aufschlagphasen von Hauke Wagner und Robert Schramm entscheidend mit 15:10 und 19:13 absetzen. Immer wieder waren es spektakuläre Abwehraktionen von Libero Marcel Fode, die den Ball noch im Spiel blieben ließen und danach meist von Hauke Wagner im Angriff verwandelt wurden. Bis zum Satzende war es vor allem der überragende Block der HELIOS GRIZZLYS, der den Ausschlag für den Satzgewinn brachte. Gjoko Josifov und Robert Schramm arbeiteten hervorragend in der Mitte und machten es den Angreifern des USC Braunschweig im Angriff nicht leicht. Das bekam auch der Ex-Grizzly und aktuelle Kapitän der Braunschweiger, Johannes Gottschall, zu spüren. Am Ende konnten sich die HELIOS GRIZZLYS den ersten Satz mit 25:18 sichern.

Satz zwei sollte es auch das ein oder andere Ahhhh und Ohhhh von der Tribüne aus geben. Sowohl enge Ballwechsel als auch knappe Bälle an der Netzkante prägten das Spiel. Marcel Fode flog als Libero mehrfach nur so durch die Luft und rettete scheinbar unerreichbar Bälle. Das Publikum stand Kopf und ging voll mit der Mannschaft mit. Schon hier deutete sich an, dass die HELIOS GRIZZLYS nichts mehr anbrennen lassen wollten. Früh führten sie nach konsequentem Spiel. Marcin Kapusniak zog ein variables Spiel auf, das für den USC Braunschweig schwer zu lesen und zu verteidigen war. Gjoko Josifov führte das Team der GRIZZLYS über den Aufschlag zwischenzeitlich zur 15:9 Führung. Auch die eingewechselten Maximilian Ströbl und Tobias Bödeker fügten sich nach Ihren Einwechslungen nahtlos in das Spiel der HELIOS GRIZZLYS ein, so dass auch dieser Satz problemlos mit 25:18 gewonnen werden konnte.

Satz drei begann spektakulär. Die HELIOS GRIZZLYS zündeten zu Beginn ein Feuerwerk und machten nahezu keine Fehler im eigenen Spiel. Das führte zu einer komfortablen 11:3 Führung. Wer von den Zuschauern allerdings dachte, dass das Spiel damit gelaufen war, sollte sich irren. Die HELIOS GRIZZLYS bekamen keinen Zugriff mehr zum Spiel und lagen auf einmal mit 12:13 hinten. Ein irrer Spielverlauf, doch die HELIOS GRIZZLYS besannen sich dann noch einmal auf Ihre Stärken. Mit einer leichten Führung ging es dann bis zum Ende des Satzes, bevor Maximilian Ströbl den zweiten Matchball zum 25:22 verwandelte und die HELIOS GRIZZLYS mit Ihren Fans die sportliche Qualifikation für die 1. Bundesliga bzw. Platz 3 feiern konnten.

Durch den Aufstiegsverzicht des Tabellenersten CV Mitteldeutschland und des außer der Konkurrenz startenden Juniorennationalmannschaftsteams des VCO Berlin reicht für die HELIOS GRIZZLYS Platz drei für den Aufstieg in das Volleyballoberhaus.

 „Das war nach dem holprigen Saisonstart alles andere als einfach. Aber die Mannschaft hat sehr gut und konzentriert gearbeitet und gezeigt, dass sie am Ende unbedingt jedes Spiel gewinnen wollte“, resümierte HELIOS GRIZZLYS-Trainer Itamar nach dem stimmungsvollen Sieg.

Der Sportliche Leiter der HELIOS GRIZZLYS Giesen, Sascha Kucera, freute sich sichtlich über den Sieg seiner Mannschaft: „Jetzt haben wir es geschafft. Das Minimalziel konnten wir noch erreichen und das haben wir gemacht. Jetzt wird erst einmal gefeiert und dann planen wir Liga 1“.

(cb)